Ein Gürtel ist ein Accessoire, das selbst ein einfaches Outfit aufzuwerten vermag. Ebenso kann aber ein qualitativ minderwertiger oder unpassender Gürtel den kompletten Look ruinieren und ein veritables Mode-Fiasko darstellen. Es gibt einige Aspekte, die einen guten Gürtel ausmachen und die man kennen sollte, möchte man beim Gürtelkauf keine gravierenden Fahler begehen. Zu aller erst sollte man im Klaren sein, welche Art von Gürtel man genau braucht. Zu einem Anzug bietet sich ein schmales, zurückhaltendes Modell an, eine Jeans wiederum profitiert von einem lässigen, breiten, gerne auch auffälligen Gürtel. Hat man sich für eine Stilrichtung entschieden, sollte man sich nun genau überlegen, woraus der Gürtel bestehen soll und welche Machart in Frage kommt.
Generell lässt sich sagen, dass heutzutage der Phantasie bei der Materialauswahl kaum Grenzen gesetzt sind. Pferde-, Büffel- und Schweineleder werden gerne benutzt. Ebenso behandelte Baumwolle, Hanf und sogar Plastik. Der persönliche Geschmack muss entscheiden, woraus und wie der Gürtel gemacht werden soll.
Von Kunstleder ist grundsätzlich abzuraten. Solche Gürtel halten meistens nicht lange und sehen zudem billig aus.
Möchte man ein langlebiges und ansprechendes Accessoire, kommt man um Gürtel aus echtem Leder nicht herum. Kalbs-, Vollrind-, Velour- und Ochsenleder, das sind die Lederarten, die am meisten in der Gürtelherstellung verwendet werden.
Exotischer sind Krokodil, Strauß, Eidechse und sogar Kröte. Um festzustellen, wie die Lederqualität ist, nimmt man den Gürtel am besten in die Hand, faltet ihn einige Male zusammen, streicht mit den Fingern übers Leder.
Falten oder Rillen sollten sich keine Bilden. Tun sie es doch, legt man den Gürtel am besten weg. Ebenso sollte man sich sehr gründlich die Verarbeitung anschauen. Was nützt das Leder bester Qualität, wenn die Kanten rau und das Leder schlecht vernäht ist.
Als grundsätzlichen Anhaltspunkt muss man sich merken:
Bekannte Marken liefen meistens ansprechende Produkte auf gleichbleibendem Qualitätsniveau.
Möchte man allerdings einen individuellen Gürtel besitzen, kommt man um eine Manufaktur nicht herum. Hier ist die Gefahr größer, die Katze im Sack zu erwerben. Hat man aber Glück, erhält man ein exzellentes Produkt, das zudem auf den Marken-Aufpreis verzichtet.